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Tod

Dieser Text beschreibt Tod.


Der untere Text beinhaltet die Tod Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Tod Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Tod fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Tod möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Tod Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten.

Tod Artikel

Für den Tod als fiktive Figur siehe Sensenmann


Der Tod ist durch das unumkehrbare Erlöschen der aktiven körperlichen und geistigen Existenz eines Lebewesens gekennzeichnet. Der Tod ist der Zustand eines Lebewesens nach der Beendigung des Lebens und nicht zu Verwechseln mit dem Sterben, das einen Teil des Lebens darstellt.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Anti-Krebs-Buch Endlich auch mal Hintergrundwissen Erst dachte ich mir "ach, mal wieder ein neues Krebsbuch . . . ", aber nach dem ich ein Interview mit David Servan-Schreiber gelesen habe wurde ich doch neugierig. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch, weil man nicht ca. plakativ gesagt bekommt, iss dieses, lass jenes sein, sondern wirklich Hintergrundwissen...

Alternative Begriffe

Der Tod von Menschen ist häufig ein Tabuthema. Daher haben alle Sprachen euphemistische Ausdrücke, um den Tod zu umschreiben. Häufig handelt sich dabei um Ausdrücke, die anstelle der Endgültigkeit des Todes einen Übergang in ein potentielles Jenseits betonen. In dem Deutschen spricht man vom Verlassen, Hinscheiden, Heimgehen, Entschlafen.

Der Tod von nicht-menschlichen Lebewesen wird meist mit spezifischen Ausdrücken genannt: Tiere, die getötet werden, schläfert man ein, sterben sie aus innerer Ursache, krepieren oder verenden sie. Pflanzen gehen ein.

Buch-Tipp: Beim Leben meiner Schwester. Familienaufstellung -- Familiengefüge Mich hat das Buch beeindruckt. In krasser Weise (Extremszenario) kam durch, dass doch jede Familie ihre Muster hat, dass die unterschiedlichen Geschwisterkinder in unterschiedlichen Szenarien reingeboren werden und deshalb auch so unterschiedlich agieren (dürfen/können). Der Schluss rundete dann alles ab,...

Todeszeichen

Der Tod wird vor Organexplantationen (Organentnahmen) über den Hirntod definiert. Zur Feststellung des Todeszeitpunktes dienen des weiteren die sogenannten Todeszeichen.

Im Allgemeinen reichen die sicheren Todeszeichen aus:

Keine sicheren Todeszeichen sind:

Die genaue Grenze zwischen Leben und Tod ist schwer zu definieren. Je weiter man von der Grenze entfernt ist, desto klarer ist der Unterschied zwischen Leben und Tod. Je näher man an der Grenze ist, desto unschärfer wird sie. So können Lebewesen, die bereits einen Herzstillstand haben, ab und zu erfolgreich wiederbelebt werden.

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Biologische Gründe für den Tod

Die Ursache des natürlichen Tods (und auch schon der Alterung) wird von Wissenschaftlern in dem Mechanismus der Evolution vermutet: Hat ein Lebewesen sein Erbgut erfolgreich weitergeben (die Nachkommen sind selbständig), dann existiert das Erbgut in den Nachkommen fort. Ereignisse, die sich nach der erfolgreichen Weitergabe des Erbguts einstellen, haben keine direkte Wirkung auf die Veränderung, also weder eine fördernde noch eine hemmende Wirkung. Folglich können sich in dem Erbgut Faktoren ansammeln, die das weitere Leben nach der erfolgreichen Erbgutweitergabe bestimmen, ohne dass sie dem Selektionsdruck ausgesetzt sind. Dazu zählen auch Erbkrankheiten, die erst in dem fortgeschrittenen Alter ausbrechen, wie z.B. die Nervenkrankheit Chorea Huntington. Dieser "genetische Müll" verursache, so die Theorie, den Alterstod. Dass der Alterstod nicht zwangsläufig sein muss, zeigen Experimente mit bestimmten Seegurken-Arten: Diese konnten über Jahrzehnte am Leben erhalten werden, ohne dass Alterungserscheinungen auftraten. Voraussetzung für die völlige Aussetzung der Selektion ist, dass es ein Alter gibt, ab dem eine Fortpflanzung nicht mehr möglich ist. Bei Lebewesen, die sich durch Knospung vermehren, ist dies häufig nicht gegeben. Diese sollten also nach dieser Theorie potentiell unsterblich sein.

Zwei Faktoren können jedoch auch nach der Erbgutweitergabe einen Selektionsdruck auf Gene bewirken, die sich auf den Todeszeitpunkt auswirken: Bei vielen Lebewesen ist es Aufgabe der Eltern, ihre Nachkommen großzuziehen, und ein Tod der Eltern während dieser Zeit verhindert das Fortbestehen des Erbgutes. Andererseits führt ein zu langes Weiterleben nach der Fortpflanzung zu höherem Druck für die Nachkommen wegen Platz- und Ressourcenmangel. Zusätzlich führt zu langsamer Generationswechsel zur zu langsamen Anpassung an veränderte Umweltbedingungen und dient nicht der Arterhaltung . In dieser Hinsicht ist der Tod also nützlich und notwendig.

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Recht

Im deutschen Recht gibt es keine gesetzliche Bestimmung zur Frage, wann der Tod eingetreten ist. Überwiegend wird der Hirntod als Todeszeitpunkt angenommen. Nach dem Transplantationsgesetz ist eine Organentnahme ca. nachdem Hirntod erlaubt. Der genaue Todeszeitpunkt kann bei erbrechtlichen Fragen eine Rolle spielen. Mit dem Tod endet die Rechtsfähigkeit des Menschen, wenn auch gewisse Schutzrechte (z.B. in Form der Schweigepflicht) fortdauern.

Mit dem Transplantationsgesetz vom Dezember 2003 gilt in der Schweiz ein Mensch als tot, wenn die Funktionen seines Hirns einschliesslich des Hirnstamms irreversibel ausgefallen sind. Lebendspenden von Organen sind hier grundsätzlich erlaubt.


Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Rechtsthemen!

Buch-Tipp: Das Leben brennt wie grüner Chili Ein kraftvoller Roman Von der Suche eines jungen Mannes nach seiner Mutter, von dem Verlangen nach familiärer Gebundenheit und von der ganz großen Liebe erzählt der Amerikaner William Kowalski in seinem gefühlvollen Roman „Das Leben brennt wie grüner Chili" (Lübbe Verlag). Billy Mann wächst bei seinem Großvater auf und beschließt nach...

Ansichten über den Tod

  • endgültiges Ende der körperlichen und der aktiven geistigen Existenz eines Lebewesens
  • Weiterleben der Seele nachdem Tode
    • Christliche Vorstellung, bzw. Todesvorstellung in vielen anderen Religionen
      • Auferstehung
      • Wiederverkörperung der Seele in einem anderen Lebewesen = Reinkarnation==== Weiterleben nachdem Tode in dem übertragenen Sinne ====
  • In der Erinnerung anderer Menschen
  • In den eigenen Leistungen:
    • in geschriebenen Büchern
    • in Filmen
    • in Musik
    • in Bauwerken
    • in wissenschaftlichen und sozialen Leistungen

Nur solange es Menschen gibt, gibt es also in diesem Sinne ein Weiterleben nachdem Tode. Immanuel Kant hat wohl Ähnliches gemeint als er schrieb:

"Wer in dem Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist ca. fern; tot ist nur, wer vergessen wird." (Für Kant erforderte allerdings das unbedingt geltende moralischen Gesetz notwendigerweise auch die Annahme der Unsterblichkeit der Seele.)

Buch-Tipp: Das Master Key System (mit CD und Studienbegleitservice) Es kann dein Leben verändern. Hallo ihr lieben, Ich besitze das Buch erst seit einer Woche und bin gerade dabei Teil 1 aus zu arbeiten und zu dem großteil zu beherrschen. Die Übungen sind nicht schwer durchzuführen wenn man ein bisschen Zeit in die Sache investiert. Ich habe schon einnige Bücher gelesen die über das selbe schreiben und berichten....

Literatur

Häufig wird der Tod in der Literatur personifiziert, Wolfgang Borchert "Draußen vor der Tür" oder Terry Pratchett "Gevatter Tod". In der Literatur wird er häufig als Skelett mit Sense (Sensenmann) gezeigt; die Sense dient dazu die Seele vom Körper zu trennen.

Weitere Nennungen für den Tod sind: Freund Hein, Gevatter Tod

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Siehe auch

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Redewendungen und Sprichwörter

  • Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub
  • Der Tod ist keiner Münze feil.
  • Ob großer Herr, ob kleiner Mann am Ende sind wir Brüder doch, dann leuchtet uns der Abendstern in das selbe finstre Loch.
  • Die Gnade des schnellen Todes
  • Genieße das Leben beständig, du bist länger tot als lebendig.
  • Mors certa, hora incerta - der Tod ist gewiss, seine Stunde ungewiss
Buch-Tipp: Mein Leben Liebevolle Vorbereitung auf den Ruhestand? Eric Clapton ist es gelungen mit Hilfe zweier Ghostwriter eine Biographie zu schreiben die auch seine Launen und Neigungen wiederspiegelt. Man erkennt schnell, dass der Mensch Eric Clapton nicht der "Über Mensch", den man sich als Musiknarr ertraümt, ist. Er berichtet von seinen Fehlern und hält diese...

Zitate

  • Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht. - Epikur
  • Häufig denk' ich an den Tod, den herben, / Und wie am End' ich's ausmach?! / Ganz sanft in dem Schlafe möcht ich sterben / Und tot sein, wenn ich aufwach! - Carl Spitzweg
  • Der Körper ist ein Mietwagen, den man irgendwann abgeben muss. Nichts spricht dagegen, dass der Fahrer bleibt. Aber es spricht auch nichts dafür. - Peter Ustinov
  • Beim Sterben spielt sicher eine große Rolle, inwieweit und wie intensiv man die Möglichkeiten des Lebens in seinen Höhen und Tiefen ausgelotet und ausgeschöpft hat. - Hans-Peter Dürr (Wir erleben mehr als wir begreifen, ISBN 3451048477)
  • Glücklich, für den, wie nahe sie auch zusammenliegen mögen, die Stunde der Wahrheit vor der des Todes schlägt. - Marcel Proust

Gliederung der Thanatologie

  • Allgemeines zu dem Tod
    • Begriffe Definitionen und Kriterien des "klinischen Tods", des "Hirntods" (Individualtods), des "biologischen Tods"; sichere und unsichere Todeszeichen
    • Scheintod häufige Ursachen, Differentialdiagnosen
    • Agonie Formen der Agonie, Bedeutung für Leichenbefunde
    • Intermediäres Leben Absterbereihe, supravitale Reaktionen, Bedeutung für Todeszeitbestimmung
    • Todeszeit rechtliche Bedeutung (Strafrecht, Zivilrecht); Methoden der Bestimmung, Hirntoddiagnostik
  • Leichenveränderungen
    • Frühe Leichenveränderungen Erscheinungsformen, Ursachen, zeitliche Abläufe, kriminalistische Bedeutung; Besonderheiten bei Totenflecken, Leichenstarre, Leichentemperatur (auch in Abhängigkeit von äußeren Umständen)
    • Hautveränderungen, Vertrocknungen, Waschhaut, Abschürfungen, durch Tiere verursachte Veränderungen, Fäulnisveränderungen
    • Späte Leichenveränderungen Autolyse, Fäulnis und Verwesung: Definitionen, Grundvorgänge, Leichenerscheinungen
    • Sonderformen wesentliche Voraussetzungen und forensische Bedeutungen von z.B. Madenfraß, Mumifizierung
  • Leichenschau und Obduktion
    • Aufgaben des Arztes als Leichenschauer Leichenschauwesen und (wesentliche) gesetzliche Bestimmungen; Stellenwert der Leichenschau u.a. für Mortalitätsstatistik, Verbrechensaufklärung; Leichenschauschein als Urkunde
    • Sorgfaltsbegriff Kriterien der sorgfältigen Behandlung
    • Todesart Definition der Begriffe "natürlich", "nicht-natürlich", "ungeklärt"; Maßnahmen aufgrund der Todesart-Klassifikation; Bedeutung von Kausalketten
    • Identifikation Prinzipien der Verfahren, z.B. der Geschlechts-, Alters-, Körperhöhen- und Konstitutionsbestimmung
    • Leichenrecht Rechtsnatur der Leiche, Organentnahmen (Bedeutung, Zulässigkeit)
    • Obduktion Arten der Obduktion und Absichtsetzungen, rechtliche Voraussetzungen
  • Plötzlicher Tod
    • Bedeutung, Besonderheiten natürliche Ursachen bei Kindern und Erwachsenen sowie Differentialdiagnosen gegenüber unnatürlichen Todesursachen; Epidemiologie, kriminologische Bedeutung, Qualifikation der Todesart, Möglichkeiten der Aufklärung
    • Plötzlicher Kindstod Phänomenologie des plötzlichen Todes in dem Säuglingsalter; Ursachen und Differentialdiagnosen

Bücher über das Sterben

Norbert Elias: Über die Einsamkeit der Sterbenden (1982, Suhrkamp Verlag). ISBN 3518017721 -- Ein leicht zu lesendes und lesenswertes Buch über das Sterben und den Tod.

Weblinks


Weiteres zu dem Artikel Tod

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